Hannes Beck studiert an der HTWG Hochschule Konstanz - Technik, Wirtschaft und Gestaltung im ersten Semester Sustainable Engineering and Future Technologies, einen Studiengang, der gerade erst gestartet hat. Was den Studiengang so besonders macht, erzählt er im Interview.
Ich habe mich für nachhaltige Studiengänge interessiert und dann zufällig eine Werbung für den Studiengang gesehen und mich weiter darüber informiert. In der engeren Auswahl waren dann am Ende Unis in München und Konstanz. Ich habe mich für Konstanz entschieden! Zum einen wegen der Nähe zum Bodensee, zum anderen, weil der Studiengang mich mehr angesprochen hat, vor allem wegen des Praxisbezugs der Inhalte.
Es ist alles ein Lernprozess, aber wenn die englische Sprache einen, wie bei uns im Studium, die ganze Zeit umgibt, findet man gut rein. Es fällt einem so auch leichter, die Fachwörter und Fachbegriffe zu lernen. Und auch die Professor*innen brauchten eine gewisse Zeit, um reinzukommen.
Momentan haben wir das Modul Hands-on-experience, da gibt es einen starken Praxisbezug. Wir bekommen dort die Techniken an die Hand die wir brauchen, um etwas umsetzen zu können. Zum Beispiel lernen wir Programmieren und haben schon Bauteile an Leiterplatten gelötet. So können wir zu dem, was wir in den anderen Modulen in der Theorie lernen, auch immer einen praktischen Bezug herstellen. Außerdem ist das vierte Semester ein Praxissemester.
In den ersten Semestern lernt man die Grundlagen des Ingenieurwesens und ab dem fünften Semester kann man dann nach seinen eigenen Interessen eine Vertiefung wählen. Es gibt Energy Science and Technology, Sustainable Mobility, Environmental Engineering, Data Based Engineering oder Robotics and Cyberphysical Systems.
Mir persönlich ist Nachhaltigkeit sehr wichtig. Wir haben gerade in einem Modul eine Nachhaltigkeitschallenge, da geht es um die Reduzierung des carbon footprints, also des ökologischen Fußabdrucks. Wir können uns vegan ernähren, Plastik reduziert leben oder auf andere Weise Emissionen einsparen. Das ist eine große Herausforderung! Die Challenge dauert vier Wochen und im Anschluss daran schreiben wir einen Bericht. Ziel des Ganzen ist es, ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu entwickeln.
Die Ingenieurnachwuchs-Initiative des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall.
Seit 1998 widmet sie sich bereits den Themen Ingenieurwesen und MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Ihr Ziel ist es, junge Menschen schon frühzeitig für den Ingenieursberuf sowie Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.
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